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Konferenzprogramm 2020

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Biomechanik des Knies - ein Paradigmenwechsel?

15 May 2020
Konferenzsaal 3

Allzu lange hat sich der Tierarzt der Biomechanik des Kniegelenkes nur aus lateraler Sicht, unter rein skelettalen Aspekten und in enger Anlehnung an das humane Knie genähert. Dies hat dazu geführt, dass gerade beim Kreuzbandriss der Bandersatz oder die konservative Therapie, wie sie beim Menschen erfolgreich umgesetzt wird, das Therapiefeld besetzt.
Folgende Tatsachen sind zwar nicht alle neu, werden aber das Feld für neue Behandlungen ebnen: (1) das Kniegelenk wird vornehmlich durch die Muskulatur gesteuert, (2) der Hund ist ein Zehenspitzengänger, Femur und Fuß werden parallel und in unterschiedlich flektiertem Grad geführt («Spannsägenmechanismus») und gebraucht so die Muskeln anders als der Mensch, (3) es gibt erhebliche Rotationen im Kniegelenk, welche bei Hunden mit der «Spurbreite» grösser werden, und (4) Rotationskräfte wurden bis heute unterschätzt. Diese neuen Überlegungen führen zu einer Neuordnung der Pathophysiologie der Patellaluxation und zu Techniken der Kreuzbandrissbehandlung, welche die Rotationskräfte auffangen und postoperativen Meniskusschäden vorbeugen sollen.

  • -Verstehen, wie das normale Knie funktioniert
  • -Erkennen, dass Rotationskräfte die Kniescheibe luxieren lassen
  • -Die Grundlagen für neue chirurgische Methoden für Patellaluxation und Kreuzbandriss erkennen
Speakers
Daniel Koch, Direktor - Daniel Koch Kleintierchirurgie AG
Martin Fischer, Direktor - Friedrich-Schiller-Universität, Institut für Zoologie und Evolutionsforschung

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